Die Idee hinter dem Circle

Architektur, die verbindet.

Ein Gebäude erzählt immer auch etwas über die Menschen, die es geplant und gebaut haben. Der Circle erzählt von Offenheit, Qualität und der Überzeugung, dass gute Architektur den Alltag besser machen kann.

Der Name Circle wurde bewusst gewählt. Der Kreis steht für Begegnung, Offenheit und Verbindung. Diese Gedanken finden sich nicht nur im Namen wieder, sondern prägen das gesamte Gebäude – von seiner Architektur bis zu seiner Nutzung.

Der Circle wurde nicht als klassisches Hotel geplant. Ebenso wenig als reines Seminarzentrum oder Bürogebäude. Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem sich unterschiedliche Bereiche sinnvoll ergänzen – Übernachten, Arbeiten, Tagen, Genießen und Erholen.

Die Architektur folgt diesem Gedanken konsequent. Klare Linien, viel Tageslicht und natürliche Materialien bestimmen das Gebäude. Holz, Glas und Stein schaffen eine ruhige und zeitlose Atmosphäre. Bewusst wurde auf kurzlebige Trends verzichtet. Das Gebäude soll auch in vielen Jahren noch selbstverständlich und stimmig wirken.

Ein wesentliches Gestaltungselement sind die runden Fenster. Das große Rundfenster der Nordfassade und die unterschiedlich großen Rundfenster der Ostfassade verleihen dem Gebäude seine unverwechselbare Identität. Sie bringen Licht tief in die Räume, schaffen interessante Blickbeziehungen und geben jeder Gebäudeseite ihren eigenen Charakter. Gleichzeitig greifen sie den Gedanken des Kreises auf – nicht als Dekoration, sondern als wiederkehrendes Gestaltungselement, das Offenheit und Verbindung sichtbar macht.

Auch im Inneren wurde auf Klarheit und Funktion geachtet. Die Übergänge zwischen Hotel, Restaurant, Working Lounge, Seminarräumen, Fitnessbereich und Garten sind bewusst offen gestaltet. Jeder Bereich funktioniert für sich, gleichzeitig bilden alle gemeinsam den Circle.

Nachhaltigkeit war von Beginn an ein wesentlicher Bestandteil der Planung. Eine Luft-Wärmepumpe, eine Photovoltaikanlage und eine energieeffiziente Bauweise bilden die Grundlage für einen ressourcenschonenden Betrieb. Auch die Außenanlagen folgen diesem Gedanken. Die Zufahrt wurde möglichst flächenschonend gestaltet, damit sich das Gebäude harmonisch in die Landschaft einfügt und versiegelte Flächen auf das notwendige Maß beschränkt bleiben.

Der rund 2.500 m² große Garten ist weit mehr als eine Grünfläche. Er ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkonzepts und bildet einen bewussten Gegenpol zur nahe gelegenen Autobahn. Wer den Circle betritt, soll nicht das Gefühl haben, neben einer Autobahn zu sein, sondern an einem Ort der Ruhe angekommen zu sein.

Dieses Ziel setzte sich auch im Gebäude fort. Besonderes Augenmerk wurde auf die Akustik gelegt. Trotz der unmittelbaren Nähe zur Autobahn ist im Gebäude kein Verkehrslärm wahrnehmbar. Viele Gäste sprechen genau diesen Umstand an und sind überrascht, wie ruhig es im Circle tatsächlich ist.

Die Planung des Circle entwickelte sich über mehrere Jahre und wurde bis in die Detailplanung laufend weiterentwickelt. Viele Lösungen entstanden erst während der Bauphase, wenn Ideen gemeinsam weitergedacht und an die Praxis angepasst wurden.

Für die architektonische Gestaltung der Nordfassade mit dem großen Rundfenster, der Ostfassade sowie der Hotelzimmer zeichnet MArch Leticia Teti Lopez Graf verantwortlich. Mit ihren Entwürfen erhielt der Circle jene architektonischen Merkmale, die das Gebäude heute unverwechselbar machen.

Einen wesentlichen Beitrag zur konstruktiven und gestalterischen Weiterentwicklung leistete Ing. Andreas Schnabl. Zahlreiche Details wurden gemeinsam entwickelt und während der Ausführung optimiert. Besonders die Umsetzung der unterschiedlich großen Rundfenster der Ostfassade trägt seine Handschrift.

Der Circle versteht sich als offenes Haus. Seine Architektur soll nicht beeindrucken, sondern funktionieren. Sie soll Orientierung geben, Ruhe vermitteln und einen Rahmen schaffen, in dem sich Menschen wohlfühlen – unabhängig davon, ob sie zum Arbeiten, Tagen, Übernachten oder Genießen hier sind.

Gute Architektur erkennt man nicht daran, dass sie Aufmerksamkeit verlangt. Sondern daran, dass man sich in ihr gerne aufhält. Genau dieser Gedanke prägt den Circle.


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